Schneller und schneller fließen neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Technik in unseren Alltag. Nur ein paar Jahre, nachdem der Jülicher Physiker Peter Grünberg den sogenannten Riesenmagneto-Widerstandseffekt physikalischen Effekt entdeckte, freuen wir uns über Festplatten mit zwei, drei und bald noch mehr Terabyte Speicherplatz. Die sind nur aufgrund Grünbergs Beobachtung möglich. Eine neue Methode, wie auf der Festplatte noch mehr Bits und Bytes auf der Magnetschicht gespeichert werden können.
Ein Beispiel nur. Keine Frage: Wissenschaft und Technik regieren mehr und mehr in unser Leben hinein. In einem immer höheren Tempo. Noch nie kamen neue Ergebnisse so schnell aus den Forscherstuben in die Praxis wie heute. Doch viele davon verstehen wir überhaupt nicht mehr.
Und dennoch: immer mehr müssen Forschungsergebnisse auch als Grundlage für politische Entscheidungen herhalten. Unabhängig davon, ob sie richtig oder falsch sind. Beispiel: Klimadebatte.
Wobei es „die“ wissenschaftlicher Erkenntnis meist nicht gibt. Denn auch wissenschaftliche Erkenntnisse sind häufig umstritten. Es gibt keine eindeutigen richtigen oder falschen Ergebnisse.
Und: es gibt auch bei Wissenschaftlern massive Interessen, die Ergebnisse prägen können. Man darf nicht übersehen: es herrscht unter Wissenschaftlern heftige Konkurrenz. Es geht um Forschungsgelder, um Drittmittel und letztlich auch um Arbeitsplätze. Was zählt, sind Veröffentlichungen. Immer wieder auftauchende Fälschungen sprechen eine deutliche Sprache.
Klar und verständlich übersetzen, was Sache ist – unsere Aufgabe als Wissenschafts- und Technikjournalisten. Aber nicht nur übersetzen, sondern auch kritisch einordnen und bewerten. Denn Wissenschaft findet inmitten von Interessen statt.
Douglas-Film GmbH – das sind 25 Jahre erfolgreiche Filmproduktion mit Schwerpunkt Wissenschaft und Technik. Für Fernsehsender wie ARD, ZDF, 3sat, aber auch private Auftraggeber.
Jetzt sind wir stolz, für den wohl interessantesten Fernsehsender der Welt das wöchentliche Wissenschafts- und Technikmagazin “An Kathab” produzieren zu dürfen. Seit 5 Jahren produzieren wir gemeinsam mit unserem Partner Airtime Dubai Ltd. unser wöchentliches Magazin in arabischer Sprache. Mehr als 40 Millionen Zuschauer sehen unsere Sendung jeden Mittwoch Abend vor der Hauptnachrichtensendung.
Man stelle sich das in Deutschland vor: vor der Tagesschau eine informative und spannende Wissenschaftssendung. Jeder Redakteur hierzulande würde fragen: wo bleibt das unterhaltende Element?
Bei Al Jazeera sagt die Redaktion ganz klar: „Unsere Zuschauer wollen lernen!“ In Deutschland habe ich das schon lange von keinem Redakteur mehr gehört.








